Innere Balance finden – 3 einfache Übungen

Viele von uns rennen ganz schön durch den Tag und sind wie getrieben von den vielen Aufgaben, die es zu erledigen gilt.

Das Prinzip des „Machens“! Das ist Teil des männlichen Prinzip.

Das zu leben kann auf jeden Fall auch Spaß machen 😉 jedoch wenn es Überhand nimmt, fehlt die innere Balance und es kann zu Erschöpfung, innerer Unruhe und „fertig sein“ führen.

Was ist das Gegenteil von „Machen“?

Sein, geschehen lassen … entspannen, fühlen, loslassen … 🙂

Innere Balance finden

Integriere in Deinen Tag achtsame Erholungspausen, um Deine innere Balance zu finden.

Die folgenden Übungen sind bewusst einfach und regelmäßig angewendet, unschlagbar.

Eine tägliche Praxis hat Einfluss auf Deine körperliche und geistige Konstitution. Du bringst Deine Energien in Dir wieder in Einklang und Dich selbst in eine innere Balance.

Es sind nie die äußeren Anforderungen, die zu Stress führen, es ist die fehlende innere Balance, die wir uns nicht erlauben, zu kreieren. 

Von männlich machend zu weiblich sein!

 

Atme und lasse los

Setze Dich auf einen Stuhl oder stelle Dich entspannt aufrecht hin.

Schließe Deine Augen und nimm Deinen Atem wahr, wie er kommt und geht, nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um diesen einfach wahrzunehmen. Lass Deinen Unterkiefer locker hängen und atme aus dem Mund aus.

Nimm Dich körperlich wahr. Es gibt nichts weiter zu tun.

Spüre beim Einatmen den leichten Lufthauch in der Nase und beim Ausatmen, wie dieser Deine Lippen sanft berührt.

Versuch tief in Deinen unteren Bauch ein- und wieder auszuatmen.

Spüre Deine Füße und den Kontakt zum Boden.

Lass all Deine Gedanken ziehen. Bewerte nichts. Lass einfach los. 🙂

Mit Hilfe Deiner Atmung verteilst Du auf ganz natürliche Weise Deine Energie in Deinem ganzen Körper. Du lässt Deine Gedanken ziehen.

Vertraue.

Atme immer wieder bewusst ein und vor allem beim Ausatmen lässt Du bewusst lange los.

Spüre Deine einsetzende Entspannung und genieße!

Es gibt nichts weiter zu tun.

 

Atmende Erdung

Deine Füße sind Dein Kontakt zur Mutter Erde, sie stehen symbolisch für Deine Beziehung zum Hier und Jetzt.

Stell Dich aufrecht und entspannt hin, atme dabei tief ein und aus und nimm Kontakt mit Deinen Füßen auf, spüre Deine Füße. Sei am besten Barfuß, doch es geht auch in Strümpfen oder in Schuhen.

Fühle nun den Mittelpunkt Deines Ballen und Deiner Ferse. Spiele ganz leicht mit Deinem Körpergewicht, verlagere Dein Gewicht ganz leicht nach vorne und wieder nach hinten und nimm dabei die unterschiedliche Belastung unter Deinem Fuß wahr.

Nach einer Weile bleibst Du mit voller Belastung auf Deinem ganzen Fuß einfach stehen.

Du bleibst mit Deiner Konzentration in Deinen Füßen und dem Kontakt zur Mutter Erde.

Du nimmst jetzt eine bewusste Atmung hinzu.

Atme bewusst tief ein und aus. Und beim Ausatmen lenkst Du mit Hilfe Deiner Aufmerksamkeit Deine Atmung durch Deine Füße in den Boden.

Diese Art der Atmung wiederholst Du entspannt, immer im Kontakt mit der Erde.

Diese „atmende Erdung“ gönnst Du Dir! 🙂

Ich empfehle Dir diese Übung auch für eine längere Einheit durchzuführen und zwar so lange, bis Du in einer tieferen, ruhigen, meditativen Haltung angekommen bist.

Du löst die Übung auf, in dem Du langsam wieder in Bewegung gehst.

Du versuchst Deine Verbindung mit Deinem Körper, Deinen Füßen, der Erde, die Dich trägt und hält, solange es Dir möglich ist, bewusst zu halten.

 

Kraft Deines Lächelns

(erlaube Dir Verspieltheit 😉

Setze Dich aufrecht entspannt auf einen Stuhl, schließe Deine Augen und atme ruhig ein und aus.

Mach Dir bewusst, wie Du da sitzt, lass Muskeln los, die noch unangenehm angespannt sind.

Lass Deine Gedanken ziehen.

Und nun fang einfach an zu lächeln. 🙂

Bewerte nicht Dein Lächeln!

Dein Gehirn produziert Glückshormone. Deinem Gehirn ist es nämlich egal, ob Deine Muskelaktivität im Gesicht „echt“ oder „gewollt ausgeführt“ ist.

Lächle einfach!

Wenn Du diese Übung offen und entspannt annehmen und durchführen kannst, wird sich in Dir positive Energie freisetzen. Lass bewertende Gedanken immer einfach los.

Spüre genau hin und lass sich diese positive Energie in Deinem gesamten Körper ausbreiten.

Und wenn Du tagsüber „echt“ lachen musst, dann mach es so richtig voll und bewusst! Das ist dann nochmal eine extra Portion Glückshormone für Dich!

 

Du bist wertvoll!

In Liebe,

Anja

2 Gedanken zu „Innere Balance finden – 3 einfache Übungen

  1. Alexander Lind

    Liebe Anja,
    per Zufall stosse ich auf Deine Website, bin fasziniert von Deiner offenen weichen Weiblichkeit, die uns
    Männern oft verschwiegen wird !
    Was kannst uns Männern mitgeben, dass wir die Frau in ihrer Natur besser verstehen ??,

    mit lieben Grüssen, … Alexander

    Antworten
    1. Anja Frost Beitragsautor

      Lieber Alexander,
      vielen Dank für Dein Feedback. Ich habe mich sehr darüber gefreut!

      Deine tiefergehende Frage lässt sich für mich hier kaum in Kürze beantworten. Ich versuche Dir trotzdem etwas mitzugeben.

      Aus meiner Sicht musst Du eine Frau nicht besser verstehen, sondern sie mehr aus Deiner körperlichen, männlichen Präsenz heraus wahrnehmen.

      Jede Frau ist in ihrem Kern emotional und mit ihren Gefühlen verankert, auch wenn sie noch so „hart“ erscheinen mag.
      Was liegt hinter ihren Worten? Entwickle Deine Fähigkeit, die Gefühle einer Frau wahrzunehmen, liebe ihre Gefühle, nimm diese ernst. Das ist ihr Weg zu ihrem Herz.
      Was auch immer sie zu Dir sagt, erkenne gut, wie sie sich gerade in ihrem Körper fühlt. Nimm das wahr und reagiere darauf.

      Antworte auf sie mit Klarheit, Sicherheit und Beständigkeit.
      Frauen testen Männer immer – bewusst oder unbewusst. Lass Dich aus Deiner starken Selbstwertschätzung heraus testen. 😉

      Lebe und stärke Deine männliche Seite und aus dieser gelebten Polarität heraus, wirst Du eine Frau leichter, besser „verstehen“.

      Deine authentische, männliche Energie aktiviert ihre weibliche, weiche Energie.

      Vertraue auf dieses natürliche Prinzip, vertraue Deiner männlichen Essenz!

      Alles Liebe und nur das Beste für Dich,
      Anja

      Antworten

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